Häufige Fragen zum Pollenflug & Allergierisiko
Hier finden Sie klare und verständliche Antworten zu Pollenwerten, Belastungsstufen, grains/m³, typischen Symptomen und den wichtigsten Allergieauslösern in der Region München. Alle Fragen sind übersichtlich nach Themenbereichen gegliedert.
⭐ Pollenwerte & Bedeutung
1. Was bedeutet „grains/m³“ bei der Pollenbelastung?
„Grains pro Kubikmeter“ ist die internationale Einheit für die Anzahl von Pollenkörnern in einem Kubikmeter Luft. Je höher der Wert, desto mehr Pollen schweben in der Atemluft. Ab etwa 50–100 grains/m³ sprechen Allergologen von einer deutlichen Belastung, ab 200+ grains/m³ von einer starken Belastung.
2. Ab welchen Werten gilt die Pollenbelastung als hoch?
Die Belastung gilt allgemein als hoch, wenn die Werte folgende Bereiche erreichen:
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Baumpollen: ab ca. 80–120 grains/m³
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Gräserpollen: ab ca. 50–80 grains/m³
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Unkrautpollen: ab ca. 30–50 grains/m³
Allergiker spüren Symptome oft schon deutlich früher.
3. Warum unterscheiden sich die Belastungsbereiche je nach Pflanzenart?
Jede Pflanzenart produziert unterschiedlich viele Pollen. Gräser erzeugen weniger Pollen, sind aber extrem allergen. Bäume wie Birke oder Erle produzieren sehr viele Pollen, weshalb die Belastungsgrenzen höher liegen.
⭐ Symptome & Alltag
4. Welche Symptome treten bei hoher Pollenbelastung häufig auf?
Typische Beschwerden sind:
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juckende oder tränende Augen
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laufende oder verstopfte Nase
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Niesanfälle
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Müdigkeit
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Atembeschwerden
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Verschlechterung von Asthma
Je höher die Belastung, desto stärker die Symptome.
5. Warum sind die Beschwerden morgens oft stärker?
Viele Pflanzen geben ihre Pollen früh am Morgen frei. Zusätzlich steigt die Konzentration durch nächtliche Abkühlung und geringe Luftbewegung.
In Städten wie München verstärken Wärmeinseln diesen Effekt.
6. Hilft Regen gegen Pollen?
Ja
Regen wäscht Pollen kurzfristig aus der Luft. Nach einem Schauer sinken die Werte oft deutlich.
Allerdings steigen sie bei warmem, windigem Wetter schnell wieder an.
⭐ Messung & Daten
7. Wie werden Pollenwerte gemessen?
Pollen werden mit speziellen Messgeräten (z. B. Hirst‑Fallen) erfasst. Die Luft wird angesaugt, Pollen bleiben auf einem Klebestreifen haften und werden anschließend unter dem Mikroskop gezählt.
Das Ergebnis wird in grains/m³ angegeben.
8. Warum unterscheiden sich Pollenprognosen und Messwerte?
Messwerte zeigen die tatsächliche Belastung der letzten Stunden.
Prognosen basieren auf:
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Wettermodellen
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Pflanzenphänologie
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Windrichtung
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Temperatur
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regionalen Daten
Daher können Prognosen abweichen.
9. Warum sind Pollenwerte in Städten oft höher als auf dem Land?
Städte wie München haben:
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höhere Temperaturen
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mehr versiegelte Flächen
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stärkere Luftbewegung zwischen Gebäuden
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längere Vegetationsperioden Diese Faktoren erhöhen die Pollenaktivität.
⭐ München & Region
10. Wann beginnt die Pollensaison in München?
Typisch für Südbayern:
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Januar–März: Hasel, Erle
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März–Mai: Birke, Esche
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Mai–August: Gräser
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August–Oktober: Ambrosia, Beifuß
Die Saison kann je nach Wetter früher oder später starten.
11. Warum ist die Pollenbelastung in München oft besonders hoch?
München liegt in einer Region mit:
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vielen Grünflächen
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hoher Pflanzenvielfalt
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föhnigen Wetterlagen
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warmen Frühjahren
Diese Kombination führt zu intensiven Pollenphasen.
12. Welche Pollen verursachen in München die stärksten Allergien?
Am häufigsten:
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Birke
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Gräser
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Ambrosia
Diese Arten gelten als besonders allergen und treten in München regelmäßig in hohen Konzentrationen auf.